ANGELKÖDER:
Bei der Wahl des richtigen Köder gibt es einiges zu beachten. Will ich auf Raubfische oder Friedfische angeln?
Zur richtigen Größe des Angelköders:
- Wer im Sommer auf Raubfische angelt, sollte auf möglichst kleine Köder setzten. Die Erklärung ist ziehmlich einfach: Die Brutfische sind für die Räuber eine verlockende Beute und meistens auch ohne großen Kraftaufwand zu erbeuten. Kleinstwobbler, wie der Piccollino oder auch kleine Gummifische, wie der AIDO in 7 cm, der Thunder oder auch der Mellshad in 8 cm sind oftmals fängig. Wer den Stint als ANGELKÖDER bevorzugt, wird mit der 6 oder auch 9 cm Variante oftmals glücklich werden.
- Für den Herbst, also den Beginn der kälteren Jahreszeiten, empfehlen wir den Raubfischjägern die Ködergrößen größer zu wählen. Nun kommen unsere Klassiker - wie der Stint in 125 oder 160 mm, der Spyder oder auch der AIDO in 130 mm zum Einsatz.
- Wer in den Herbst- und Wintermonaten auf Hecht und Zander angelt, kann auch gerne mit dem Stint in 200 mm als ANGELKÖDER nehmen und auf die Pirsch gehen. Das vermittelt dem Räuber ein einfach zu fangenden Beutefisch, was somit dem Räuber auch viel Energie einspart.
Wassertrübungen:
- Dabei gilt es, auch das Gewässer an sich zu beachten. Wenn das Gewässer klar ist, sollten entsprechend gedeckte und natürliche Farben eingesetzt werden. Wie zum Beispiel das Rotaugendesign, Rainbowtrout oder auch das Brown Tomato. Wenn es in einem Gewässer einen guten Barschbestand gibt, sollte auch auf jeden Fall der ANGELKÖDER dementsprechend ausfallen: Der Stint oder auch der Thunder im Perchdesign bringen hier oftmals gute Erfolge.
- Bei trüben Gewässern sind die auffälligen und knalligen Farben oftmals die bessere Wahl. Gerade der AIDO in Firetiger in 130 mm hat sich als wahre Bank der ANGELKÖDER kristallisiert. Kaum ein anderer Köder ist für viele Zanderjäger die bessere Wahl.
- Als Besonderheit gilt das Green Tomato-Design. Dieses ist in der Dämmerung ein Top-Angelköder und hat schon vielen Anglern Traumstunden bei der Jagd auf Barsch, Zander und Hecht beschert
- Aber auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme!! Es gab im Laufe der Zeit schon viele Angler, die von anderen Erfahrungen berichteten. Es gab einge Kunde, die in trüben Gewässern auf gedeckte ANGELKÖDER gesetzt haben. Hier ist vor allem der AIDO und der Stint in Brown Tomato aufgefallen. Zufall? Wohl kaum, aber keiner konnte sagen, woran das lag
Tageszeit:
Gerade die Zanderangler kennen die Situation. Während Tagsüber hauptsächlich die Gummifische die Bisse bringen, sind die Wobbler in der späten Dämmerung oder auch in der Nacht die besseren ANGELKÖDER. Hier sollte man jedoch auch darauf achten, dass die richtigen Wobbler genommen werden. Modelle mit einer Länge von 110 bis 130 mm sind hier die beste Wahl, da die am meisten Bisse bringen. Nicht umsonst haben wir den Shallowrunner oder auch den Nightbreaker im Sortiment. Zwei extrem fängige Wobbler, die schon in mancher Nacht für wahre Sternstunden gesorgt haben und ihr Können als ANGELKÖDER unter Beweis gestellt haben.

